ein gemeinsames Anliegen
                  ein gemeinsames Engagement

Neueste Informationen aus dem Alters- und Behindertenamt zur Umsetzung des kantonalen Behindertenkonzeptes

Das Alters- und Behindertenamt (ALBA) der Gesundheits- und Fürsorgedirektion (GEF) teilt in seiner Mitteilung vom 29. November 2019 mit:

"Umsetzung kantonales Behindertenkonzept: Vorliegen des Rechtsetzungskonzepts zur Behindertenhilfe
Seit anfangs Juli 2019 ist das Rechtsetzungskonzept zur Behindertenhilfe vorliegend. Zwischenzeitlich wurde der Regierungsrat in Kenntnis gesetzt und auch der Gesundheits- und Sozialkommission des Grossen Rates wurde im September 2019 Bericht erstattet.
Das auf Basis der Resultate einer Zwischenanalyse und des Pilotprojekts erarbeitete Rechtsetzungskonzept dient als Grundlage für den nun laufenden Rechtsetzungsprozess. Bis anfangs 2020 wird die Gesundheits- und Fürsorgedirektion (GEF) einen Gesetzesentwurf für die Ausrichtung der kantonalen Behindertenhilfe ausarbeiten. Nach Genehmigung durch den Regierungsrat wird der Gesetzesentwurf in die Vernehmlassung gegeben. Die GEF geht aktuell davon aus, dass die Umsetzung des Behindertenkonzepts per 2023 erfolgen kann.
Im Rechtsetzungskonzept ist die grundsätzliche Richtung für die weiteren Arbeiten dargelegt; an dieser wird festgehalten. Es ist jedoch nicht ausgeschlossen, dass der nun zu erarbeitende Gesetzesentwurf vor allem in Detailfragen vom Rechtsetzungskonzept abweichen kann.

Umsetzung kantonales Behindertenkonzept: Auflösung IndiBe

Anfangs 2020 werden alle Menschen, die im Pilot mitgemacht haben, mit VIBEL2 abgeklärt sein und eine entsprechende Kostengutsprache haben. Bis zur definitiven Einführung des Behindertenkonzepts per 2023 werden kaum mehr Abklärungen benötigt. Aus diesem Grund entschied das ALBA, die Abklärungsstelle IndiBe per Ende März 2020 aufzulösen.
Das ALBA ist mit Mitarbeitenden der Abklärungsstelle in Kontakt, um Formen der Wissenssicherung und der Zusammenarbeit zu klären. Für Härtefälle besteht auch die Möglichkeit, geeignete Massnahmen zu ergreifen. Zudem zeichnet sich ab, dass Zwischenlösungen gefunden werden können, um die notwendigen Abklärungen bis zur Einführung sicherstellen zu können."

Die kantonale Behindertenkonferenz kbk hat auf diese Mitteilung eine Medienmitteilung verfasst. Lesen Sie hier die berichterstattung in den Berner Medien:

Bund: https://www.derbund.ch/bern/kanton-veraergert-organisationen-fuer-behinderte/story/25946505

BZ: https://www.bernerzeitung.ch/region/kanton-bern/diese-aufloesung-ist-ein-affront/story/23860121



insieme Kanton Bern sieht im vorliegenden Konzept einige Stolpersteine und wird sich engagiert einsetzen für die ursprünglichen Werte des Berner Modells. Lesen Sie hier die Haltung von insieme Kanton Bern.